V – ANHANG-2, Hinweise zum Text
Vor Mitgliedern - GA 94 Kosmogonie (*)

GA 94 – Kosmogonie
Seite 307

Hinweise

Zu dieser Ausgabe

Der vorliegende Band GA 94 der Gesamtausgabe umfaßt Aufzeichnungen von vier Vortragszyklen Rudolf Steiners, die im 1906 in Paris, Leipzig, Berlin und München gehalten worden sind.

KOSMOGONIE
Paris, 25. Mai bis 14. Juni 1906

Die russische Theosophin Elena Fjodorovna Pisareva hatte im Jahr 1904 Rudolf Steiner und Marie von Sivers auf ihr Landgut Podborki, in der Nähe von Kaluga, eingeladen. Der für den Sommer 1905 geplante Besuch mußte wegen der unsicheren politischen Zustände in Rußland zunächst auf 1906 verschoben und später ganz abgesagt werden. Stattdessen, so berichtete Marie Steiner-von Sivers, baten die russischen Freunde darum, einen Vortragszyklus in Paris veranstalten zu dürfen, wo es immer eine zahlreiche russische Kolonie gegeben hatte. «Rudolf Steiner sagte zu; es war zugleich das Jahr, in dem die Theosophen ihren allgemeinen Kongreß in Paris abhielten. Unser Zyklus hatte ursprünglich nichts mit dem Kongreß zu tun. …».

Die Vorträge für die russischen Freunde fanden in der Rue Raynouard 5 statt, wo eine möblierte Wohnung gemietet worden war. Sophie Stinde berichtet in einem Brief an Ludwig Kleeberg: «Immer größer wurde der Kreis der Zuhörenden. Mit vierzehn fingen wir in unserer Wohnung an – Russen und Deutsche –, und bald waren es über sechzig, so sprach es sich herum und so begierig war man, den großen Mann, ‹le prophet, le maître›, zu sehen und zu hören. Dann bekamen wir den Logenraum nach dem Kongreß, und die Zahl der Zuhörer aus allen Ländern wuchs auf siebzig und darüber hinaus; mit ihr wuchs die Begeisterung. Es waren lauter hochstehende intelligente und teils berühmte Leute wie Edouard Schuré und der russische Dichter und Philosoph Minski, die zu Füßen ihres endlich gefundenen Meisters saßen.»

Textunterlagen:Edouard Schuré verdanken wir die Aufzeichnungen von den Vorträgen, die erstmals 1928 veröffentlicht wurden mit dem Titel «Esquisse d'une cosmogonie psychologique». Im Vorwort schrieb Schuré darüber: «Ich hatte bei dem ersten Vortrag Dr. Steiners keine Notizen gemacht, aber der Vortrag hatte mich so im Lebendigen getroffen, daß ich, als ich nach Hause kam, das Bedürfnis empfand, ihn schriftlich wiederzugeben – ohne ein einziges Glied in der Kette der lichtvollen Gedanken vergessen zu haben. Die Verinnerlichung war so vollständig gewesen, daß ich damit keinerlei Schwierigkeit hatte. Aber, durch eine ungewollte und unmittelbare Verwandlung,


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entstand aus dem deutschen Text, der sich in mein Gedächtnis eingegraben hatte, der französische Wortlaut. Der gleiche Vorgang wiederholte sich bei allen achtzehn Vorträgen und formte sich zu einem Heft, das ich als einen seltenen und kostbaren Schatz aufbewahrte. … Einige Mitglieder der französischen Gruppe dieser Gesellschaft haben den Wunsch ausgedrückt, sie in einem Band erscheinen zu lassen. Ich komme diesem Wunsch umso lieber nach, als diese wertvollen Vorträge ein zentrales Moment im Denken Rudolf Steiners darstellen, ein spontaner Wurf einer genialen geistigen Schöpfung in ihrer einmaligen Vollendung.»

Dem Druck in der Gesamtausgabe liegt die Übersetzung aus dem Französischen von Hermann Fackler zugrunde, die für die 2. Auflage 2001 durchgesehen und an einigen Stellen korrigiert wurde.

Neben den Aufzeichnungen Schurés gibt es noch Kurznotizen von Mathilde Scholl, aus denen an einigen wenigen Stellen Ergänzendes aufgenommen werden konnte.

POPULÄRER OKKULTISMUS
Leipzig, 28. Juni bis 11. Juli 1906

Seit November 1905 hatte Rudolf Steiner auf Bitten des damaligen Zweigleiters Gottlieb Rudolf Jahn und seiner späteren Nachfolgerin Elise Wolfram in Leipzig mehrere öffentliche Vorträge und am 25. April 1906 einen Vortrag für die dortigen Mitglieder gehalten. «Populärer Okkultismus» ist der erste dort gehaltene größere Vortragszyklus, an welchem etwa 60 Menschen teilnahmen, die Hälfte davon Leipziger Mitglieder. In einer Vorbemerkung zur Erstveröffentlichung der Notizen aus diesem Leipziger Zyklus in «Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht. Nachrichten für deren Mitglieder» (vgl. unten) schrieb Marie Steiner: «Es sind nur kurze Notizen über einen schon 1906 in Leipzig unter dem Titel ‹Populärer Okkultismus› gehaltenen Zyklus von zwölf [vierzehn) Vorträgen. Doch historisch interessant für diejenigen, die selbst als Vortragende heute zu einer neuen Generation sprechen, welche voll Sehnsucht die Vermittlung geistigen Wissens verlangt. Daher methodisch-didaktisch als Leitfaden wertvoll.»

Textunterlagen: Dem Erstdruck im Nachrichtenblatt lag die Nachschrift von Alice Kinkel zugrunde, die dann auch für die 1. Auflage in der Gesamtausgabe übernommen wurde. Eine später aufgefundene weitere Nachschrift –von unbekannter Hand – enthält eine Anzahl zusätzlicher Ausführungen, die in der Kinkel-Nachschrift fehlen. Diese Zusätze sind in der 2. Auflage 2001 in den Anhang Seiten 303-307 aufgenommen. Durch die zweite Nachschrift wurden auch einige kleinere Verbesserungen im Text möglich. Abweichende Formulierungen gegenüber der früheren Auflage sind also auf diese Nachschrift zurückzuführen.


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DAS JOHANNES-EVANGELIUM
Berlin, 19. Februar bis 5. März 1906

Nachdem Rudolf Steiner mehrere Wochen auf Vortragsreise in verschiedenen deutschen Städten gewesen war, nahm er am 19. Februar 1906 mit drei Vorträgen über das Johannes-Evangelium die kontinuierliche Arbeit an den Montagabenden im Berliner Besant-Zweig wieder auf.

Textunterlagen: Es liegen Aufzeichnungen vor von Marie Steiner-von Sivers, Franz Seiler und Bertha Lehmann (Reebstein). Dem gedruckten Text liegt im wesentlichen die Nachschrift Franz Seiler zugrunde, dem Ergänzendes aus den beiden anderen Mitschriften eingefügt wurde.

DIE THEOSOPHIE ANHAND DES JOHANNES-EVANGELIUMS
München, 27. Oktober bis 6. November 1906

Dieser Vortragszyklus fand in den Räumen des Münchner Zweiges I, Adalbertstrasse 55 p., statt. Im Jahresbericht 1906 des Münchner Zweiges heißt es, daß außer den beiden Logen viele auswärtige Mitglieder teilgenommen haben. «Es waren allabendlich über 70 Zuhörer anwesend, die mit größter Begeisterung Herrn Dr. Steiners Ausführungen über das Johannes-Evangelium folgten.»

Textunterlagen: Es liegen Aufzeichnungen vor von Marie Steiner-von Sivers, Ludwig Kleeberg und Alice Kinkel. Für die 2. Auflage 2001 wurden alle diese Aufzeichnungen geprüft und einige Textstellen anhand der jeweils ausführlichsten Mitschrift verbessert.

* * *

Der Titel des Bandes wurde vom Herausgeber gewählt in Anlehnung an die französische Ausgabe des Pariser Zyklus von Edouard Schuré.

Titel der Vorträge: Alle Vorträge wurden von Rudolf Steiner frei gehalten, ohne Ankündigung eines bestimmten Titels. Die Titel der einzelnen Zyklen gehen auf die jeweiligen Erstausgaben zurück.

Für die 2. Auflage 2001 wurden, neben den oben erwähnten Ergänzungen und Verbesserungen, die Hinweise ergänzt und eine Personenregister erstellt.

Veröffentlichung in Zeitschriften:
Notizen aus dem Zyklus «Populärer Okkultismus» in «Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht» 1946, 23. Jahrgang, Nrn. 36–47.


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Notizen aus den Vorträgen Berlin 19., 26. Februar, 5. März 1906 in «Beiträge zur Rudolf Steiner Gesamtausgabe» Nr. 56.

Notizen aus dem Zyklus «Die Theosophie anhand des Johannes-Evangeliums» unter dem Titel «Theosophie und Johannes-Evangelium» in «Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht» 1945, 22. Jg., Nrn. 7–16.

Hinweise zum Text

Werke Rudolf Steiners, innerhalb der Gesamtausgabe (GA) werden in den Hinweisen mit Bibliographie-Nummer angegeben. Siehe auch die Übersicht am Schluß des Bandes.
Kosmogonie

 

Zu Seite:

I
Kosmogonie
19

Schem – Ham – Phorasch: GA 94, Bild S. 310a

 

Vgl., den Aufsatz von Hans Ludwig Held «Von Golem und Schem. Eine Studie aus der hebräischen Mystik» in der Zeitschrift «Das Reich», 1. Jg., 3. und 4. Buch, 2. Teil, Seite 515 ff.

  Jod – He Vau: GA 94, Bild S. 310b
21 Wenn du nicht verlässest: Luk. 14, 26; Matth. 10, 37; Mark. 10, 29.
23 Manes: Nach orientalischen Quellen um 215 in Mardinu (Babylonien) als Sohn eines vornehmen Persers geboren. Reisen nach Indien und Turkestan. Unter Bahram I. um 273 gekreuzigt. Vgl. die Vorträge Berlin, 11. November 1904, in GA 93; Nürnberg, 25. Juni 1908, in GA 104; München, 31. August 1909, in GA 113.
 

Auch Augustinus … hatte ursprünglich der Gemeinschaft der Manichäer angehört:. Vgl. «Geisteswissenschaftliche Erläuterungen zu Goethes Faust, Band I: Faust der strebende Mensch», GA 272, Vortrag vom 4. April 1915; «Bausteine zu einer Erkenntnis des Mysteriums von Golgatha», GA 175, 14. Vortrag.

24

ist ein Aufsatz von Theodor Arldt erschienen: «Kosmos» 1905, Heft 10: «Das Atlantisproblem».

25 zum neuen Zeichen des Bundes: 1. Mos. 9, 18 f.
 

das schöne Wort von Paracelsus: «Dan das wil ich bezeugen mit der natur: der sie durchforschen wil, der muß mit den füßen ire bücher treten. die geschrift wird erforschet durch ire Buchstaben, die natur aber durch lant zu lant: als oft ein lant als oft ein blat. also ist ein codex naturae, also muß man ire bletter umbkeren.» Paracelsus «Paragranum», Gesamtausgabe der medizinischen Werke, herausgegeben von K. Sudhoff, Band 11, München 1924, Die vierte Defension, S. 145f.

27

In einem deutschen Journal: Karl Arnold Kortum (1745–1828) veröffentlichte in der Zeitung «Reichsanzeiger» vom 8. Oktober 1796 eine Abhandlung über den Stein der Weisen.


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28

Alphonse de Lamartine, 1790–1869.

 

«Der Mensch ist ein gefallener Gott»: Vgl. A. de Lamartine, «La chute d’un ange», 2 Bde., 1838.

29 Paulus hat dieser Wahrheit Ausdruck gegeben: I. Kor. 2, 14-15; I. Kor. 15, 44-45.
32

«Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis»: «Faust» II, Vers 12104f.

33 Ludwig Laistner, 1845–1896: «Das Rätsel der Sphinx. Grundzüge einer Mythengeschichte», 2 Bde., Berlin 1889.
44

himmelhoch jauchzend, zum Tode betrübt: In «Egmont», Dritter Aufzug.

 

Eine persische Legende erzählt: Siehe Goethe, Noten und Abhandlungen zu besserem Verständnis des West-östlichen Divans, ‹Allgemeines›.

45

Mabel Collins (Mrs. Kenningdale Cook), 1851–1927, bekannte englischen Theosophin: «Licht auf den Weg», aus dem Englischen übersetzt von Oskar von Hoffmann. Siehe Rudolf Steiners Erläuterungen zu «Licht auf den Weg» in GA 264.

 

Die Genesis sagt: 1. Mos. 2, 7.

47 diese Worte: «Faust» I, Vers 243–246.
50 Plato sagte sogar: «Phaidon» 69c.
52 Die Worte des Christus: Joh. 20, 29. Deshalb kann er von sich sagen: Joh. 14, 6.
55

im Leben Goethes: Siehe «Goethes Naturwissenschaftliche Schriften», herausgegeben und kommentiert von Rudolf Steiner in Kürschners «Deutsche National-Litteratur» (1883/97), 5 Bände, GA 1a–e, Nachdruck Dornach 1975. Band I «Bildung und Umbildung organischer Naturen», S. 277–319.

 

Dasselbe Gefühl hatte Goethe: A.a.O., S. 316ff.

57

Spinoza nennt in seiner «Ethik»: «Die Ethik», übersetzt von J. Stern, Leipzig o. J. (1887). Zweiter Teil. Über die Natur und den Ursprung des Geistes. Dreizehnter Lehrsatz: «Das Objekt der Idee, die den menschlichen Geist ausmacht, ist der Körper, oder eine gewisse Daseinsform der Ausdehnung, die in Wirklichkeit existiert, und nichts anderes.»

 

im ersten Teil seines «Faust»: «Faust», Verse 501-509.

60 eine bemerkenswerte Stelle: «Goethes Naturwissenschaftliche Schriften», a.a.O., Band III, S. 77–78, «Beiträge zur Optik. Zur Farbenlehre», ‹Vorwort›.
61 das teleologische Problem: Teleologie ist die philosophische Weltanschauung, die den Begriff des Zweckes zum obersten Prinzip macht.
62 Gehenna: Tal bei Jerusalem. Siehe 2. Könige 23,10.
63 der Sinn des Christus-Wortes: Matth. 18,2.
64 Friedrich Nietzsche, 1844-1900. «Jenseits von Gut und Böse»: 1885/1886. Siehe hierzu Rudolf Steiner «Friedrich Nietzsche, ein Kämpfer gegen seine Zeit» (1895), GA 5.

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68 acht Seligpreisungen: Matth. 5,3-10.
69 Nach einer Erklärung des Dichters: «Die Geheimnisse. Fragment von Goethe.» Morgenblatt für gebildete Stände. 27. April 1816.
70 Warum beginnt Dante: «Die Göttliche Komödie», Erster Teil, Erster Gesang 1.
76 Lamm Gottes: Joh. 1,29; 1,36; 1. Petr. 1,19; Off. Kap. 5, 6, 8, u. a.
77 Devas: Götter der Devachan-Welt.
 

Plato spricht vom Symbol des Kreuzes: «Timaios », Kap. VIII p 36 B. Rudolf Steiner führt diesen Ausspruch häufig an, und zwar in der Formulierung des ihm persönlich bekannt gewesenen Wiener Philosophen Vincenz Knauer aus dessen Werk «Die Hauptprobleme der Philosophie in ihrer Entwicklung und teilweisen Lösung von Thales bis Robert Hamerling», Wien und Leipzig 1892, Seite 96 (zur Bibliothek Rudolf Steiners gehörend und von ihm unterstrichen): «Der Mythus berichtet hierüber im ‹Timaios›, Gott habe diese Weltseele in Kreuzesform durch das Universum gelegt und darüber den Weltleib ausgespannt.»

80

Dionysius Areopagita: In der Apostelgeschichte 17,34 als Schüler des Paulus erwähnt. Unter seinem Namen erschienen Ende des 5. Jahrhunderts in Syrien die «Schriften von der himmlischen Hierarchie» und «Von der kirchlichen Hierarchie», die im 9. Jahrhundert von Scotus Erigena aus dem Griechischen ins Lateinische übertragen wurden. Deutsche Ausgabe «Des heiligen Dionysius Areopagita angebliche Schriften», übersetzt von J. G. V. Engelhardt, Sulzbach 1823.

 

Johannes Scotus Erigena, um 810-877. Vgl. Rudolf Steiners «Die Rätsel der Philosophie in ihrer Geschichte als Umriß dargestellt», GA 18.

 

tat tvam asi: Berühmte Formel des Veda.

81 Karl Freiherr von Reichenbach, 1788–1869, Industrieller und Naturphilosoph. Befaßte sich mit Untersuchungen über das Od, eine von ihm eingeführte Bezeichnung für eine sinnlich nicht wahrnehmbare Kraft, die vom Menschen ausstrahlt und auf die besonders veranlagte Personen reagieren. «Der sensitive Mensch und sein Verhalten zum Od», 2 Bde. 1854–55.
81 Erzengel oder Beleber der Metalle: Edouard Schuré hat hierzu eine Fußnote gemacht: «En allemand, archange se dit Erzengel; or, Erz signifie mineral.»
82 Reich der Mütter: «Faust» II, Erster Akt, Finstere Galerie, Verse 6212–6305.
84

Auf dieser Stufe wird der Schüler der Schwan genannt: Als «Schwan» wird der Initiierte des dritten Grades bezeichnet. Vgl. z. B. die Vorträge in Berlin, 4. Oktober 1905 (GA 93a) sowie Berlin, 25. März 1905 und Köln, 3. Dezember 1905 (GA 92); ferner Berlin, 29. März 1906 (GA 54). Möglicherweise liegt hier bei den Aufzeichnungen von Schuré eine Verwechslung vor.

85 Chela (Tschela): Sanskrit, Adept oder Geistesschüler.
88 in der Genesis: Siehe Hinweis zu S. 45.
89 George Berkeley, 1685–1753, englischer Bischof und Philosoph. Er leugnete die Existenz von «Dingen» außerhalb unserer Vorstellung. «Sein» bedeutet nach seiner Lehre wahrgenommen oder erkannt werden. Hauptwerk «Treatise

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concerning the principles of human knowledge», 1710, deutsch von Überweg, 3. Auflage 1920. Vgl. Rudolf Steiners «Die Rätsel der Philosophie in ihrer Geschichte als Umriß dargestellt», GA 18.

92 der dritte Logos: Vgl. die Aufzeichnungen Rudolf Steiners, geschrieben für Edouard Schuré in Barr im Elsaß, September 1907, enthalten in Rudolf Steiner/ Marie Steiner-von Sivers, Briefwechsel und Dokumente 1901–1925, GA 262, sowie in GA 89.
94 Die Genesis sagt: 1. Mos. 1, 2.
96 Bewußtseinszustände, Lebenszustände, Formzustände: Vgl. Rudolf Steiner «Vor dem Tore der Theosophie», GA 95, 9. Vortrag; «Die Apokalypse des Johannes»; GA 104, 10. Vortrag, sowie GA 89.
102 In der Nachschrift von Mathilde Scholl hat dieser Abschnitt folgenden Wortlaut: Die Stickstoffverbindungen, die Zyanverbindungen, sind so zerstörend für die Erde, weil sie nur auf dem Monde das Normale waren. Eines der schwersten Gifte ist Zyan, eine Verbindung von Kohlenstoff mit Stickstoff. Diese Verbindung bedeutete auf dem Monde ungefähr dasselbe wie auf der Erde die Verbindung des Kohlenstoffs mit dem Sauerstoff.
105 In einer vorhergehenden Stunde: Im elften Vortrag dieses Zyklus.
107 die Tage der Woche: Vgl. Rudolf Steiner «Grundelemente der Esoterik», GA 93a, 26. Vortrag; «Vor dem Tore der Theosophie», GA 95, 9. Vortrag; «Die Theosophie des Rosenkreuzers», GA 99, 7. Vortrag, sowie GA 89.
108 Das Erdinnere: Vgl. Vortrag vom 16. April 1906, in «Ursprungsimpulse der Geisteswissenschaft», GA 96; Vortrag Berlin am 21. April 1906, in «Das christliche Mysterium», GA 97.
111 die sieben unaussprechlichen Geheimnisse: Siehe den Vortrag vom 18. Oktober 1903 (Bericht im «Vahan») und Brief Rudolf Steiners an Günther Wagner in «Über die astrale Welt und das Devachan», in GA 88.
112

eine Anspielung darauf: « Faust » I, Vers 2069 f.

114

in der Genesis: 1. Mos. 2, 5.

115 Das erklärt Paulus: Röm. 7, 22; 8, 2; 10, 4; 13, 10; Gal. 3, 13; Phil. 3, 9.
118

die Wahrheit macht die Menschen frei: Joh. 8, 32.

 

in dem Evangelienwort: Joh, 20, 29.

II
Populärer Okkultismus
136 «Alles Vergängliche … »: Siehe Hinweis zu S. 32.
138

Schopenhauer sagte mit Recht: Motto der «Preisschrift über die Grundlage der Moral, nicht gekrönt von der königlich dänischen Societät der Wissenschaften zu Kopenhagen, am 30. Januar 1840».

140 «Die Sonne tönt nach alter Weise … »: «Faust» I, Verse 243 ff.

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140 «Tönend wird für Geistesohren»: «Faust» II, Verse 4667 ff.
142 Stelle in den Evangelien: Matth. 18, 3.
144 Gottes Engel: Matth. 22, 30; Mark. 12, 25; Luk. 20, 36.
161 Dort ist vom Regenbogen die Rede: Mos. 9, 8–17.
167 Daher sagt Plato: Siehe Hinweis zu S. 77.
168

Unsere Wurzelrasse: Der aus der theosophischen Literatur stammende Begriff «Wurzelrasse» (root-race) wurde von Rudolf Steiner später durch «Hauptzeitalter der Erdenentwicklung» ersetzt. Diese sieben Hauptzeitalter sind:

1. die polarische Zeit («Wurzelrasse»)
2. die hyperboräische Zeit
3. die lemurische Zeit
4. die atlantische Zeit
5. die nachatlantische Zeit
6. Hauptzeitalter (zukünftiges)
7. Hauptzeitalter (zukünftiges)

Diese sieben «Wurzelrassen» (Hauptzeitalter) gliedern sich in je sieben «Unterrassen» (sub-races), von Rudolf Steiner später «Kulturepochen» genannt:

Die nachatlantische Zeit:

1. Indische Kulturepoche («Unterrasse»)
2. Persische Kulturepoche
3. Ägyptisch-chaldäisch-babylonische Kulturepoche
4. Griechisch-lateinische Kulturepoche
5. Germanisch-anglo-amerikanische Kulturepoche
6. Kulturepoche (zukünftige)
7. Kulturepoche (zukünftige)

168

die von Plato erwähnte Insel Poseidonis: «Kritias» 113 C/121 C.

174 es war noch manches davon öffentlich zu lesen: Siehe Hinweis zu S. 27.
176

Christian Rosenkreutz: Siehe hierzu Rudolf Steiner «Das esoterische Christentum und die geistige Führung der Menschheit» (1911/12), GA 130.

177ff. Die christliche Einweihung und das Erdinnere: Siehe Hinweis zu S. 108.
177

Angelus Silesius sagt einmal: Johannis Angeli Silesii Cherubinischer Wandersmann, Glatz 1675. Nach der Ausgabe letzter Hand hg. von Wilhelm Bölsche, Jena 1905. I. Buch, Spruch 61.

 

im Johannes-Evangelium: Joh. 8, 59.

178

ein Wort des Evangeliums: Matth. 19, 30; Mark. 10, 31; Luk. 13, 30.

181

Alfred Percey Sinnett, 1820-1903. «Die esoterische Lehre oder Geheimbuddhismus», deutsch Leipzig 1884.


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III
Das Johannes-Evangelium
188

Bruno Wille, 1860–1928, gründete 1900 den Giordano-Bruno-Bund. Vgl. Rudolf Steiner «Mein Lebensgang» (1923/25), GA 28, Kap. XXIX, sowie «Beiträge zur Rudolf Steiner Gesamtausgabe» Nr. 79/80

189

Anekdote von jener Sängerin: Es handelt sich um die mit der Familie Mendelssohn befreundete Therese Devrient geb. Schlesinger (1803–1882). «Jugenderinnerungen», Kap. ‹Aus der jungen Ehe›.

190

Das meinte auch Angelus Silesius: Siehe Hinweis zu S. 177.

194

Subba Row (Rao), 1865–1890. Seine Aufsätze in der Zeitschrift «Theosophie» erschienen unter dem Titel «Esoteric Writing», 2. Aufl. Madras 1931.

196

am letzten Donnerstag: Öffentlicher Vortrag in Berlin am 15. Februar 1906 «Wiederverkörperung und Karma», in «Die Welträtsel und die Anthroposophie», GA 54.

200

Von Johannes heißt es: Joh. 13,23.

202

Elementarwesen, Elementarreiche: Vgl. insbesondere Rudolf Steiner «Das Hereinwirken geistiger Wesenheiten in den Menschen» (13 Vorträge Berlin 1908), GA 102, 10. und 12. Vortrag; «Die Apokalypse des Johannes», GA 104, 2., 3. und 10. Vortrag; «Geistige Hierarchien und ihre Widerspiegelung in der physischen Welt» (10 Vorträge Düsseldorf 1909), GA 110, 2. und 3. Vortrag; «Zufall, Notwendigkeit und Vorsehung» (8 Vorträge Dornach 1915), GA 163, 6. Vortrag.

205

Siehe, das ist deine Mutter: Joh. 19,27.

206 sagt Angelus Silesius: A.a.O., 4. Buch, Spruch 56.
208

Mabel Collins, «Licht auf den Weg»: Siehe Hinweis zu S. 45

212 Gespräch mit Nikodemus: Joh. 3, 5.
214

«Seine Jünger fragten ihn»: Joh. 9, 2-3.

216

Jesus selbst sagt: Joh. 14,6.

219

Das sind die Namen der vier:

 
Jam
Nur
Ruach
Jabbaschah
GA 94, Bild S. 315 Wasser, Meer
Feuer (aramäisch)
Luft, Hauch, Geist
Erde, Felsen
220 an eine Moses-Stelle: 2. Mos. 12, 46.
222

Daher können Sie lesen bei Johannes: 1. Brief Joh. 5, 7 (wörtlich): «Denn drei sind, die da zeugen: der Geist, das Wasser und das Blut.»

 

das kann ein anderes Mal geschehen: Siehe den Vortrag vom 14. August 1908, in GA 105.

223

«Ich bin bei euch»: Matth. 28,20.


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IV
Die Theosophie anhand des Johannes-Evangeliums
227

Christian Karl Josias Bunsen, 1791–1860, 1857 Freiherr, preußischer Diplomat und Theologe. «Geschichte der Bücher und Herstellung der urkundlichen Bibeltexte», Leipzig 1866 S. 77.

228 «Adam fiel in einen tiefen Schlaf »: 1. Mos. 2, 21.
233 die Erzählung Jean Pauls: «Nie vergeß ich die noch keinem Menschen erzählte Erscheinung in mir, wo ich bei der Geburt meines Selbstbewußtseins stand, von der ich Ort und Zeit anzugeben weiß. An einem Vormittag stand ich als ein sehr junges Kind unter der Haustür und sah links nach der Holzlege, als auf einmal das innere Gesicht: ich bin ein Ich, wie ein Blitzstrahl vom Himmel vor mir fuhr und seitdem leuchtend stehen blieb. Da hatte mein Ich zum ersten Mal sich selber gesehen und auf ewig. Täuschungen des Erinnerns sind hier schwerlich denkbar, da kein fremdes Erzählen sich in eine bloß im verhangenen Allerheiligsten des Menschen vorgefallene Begebenheit, deren Neuheit allein so alltäglichen Nebenumständen das Bleiben gegeben, mit Zusätzen mengen konnte.» Jean Pauls Lebensbeschreibung «Aus Jean Pauls Leben». «Jean Pauls sämtliche Werke», Berlin 1862.
235

sagt Paracelsus: «und das ist ein groß, das sie bedenken sollen, nichts ist im himel noch auf erden das nicht sei im menschen, dan das sind die himlischen kreften die sich bewegen werden; dan got der im himel ist der ist im menschen.» Aus «paramiri liber quartus de matrice», Ausgabe Sudhoff Band 9, S. 220.

241

«Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben»: Joh. 14, 6.

242

«Und Gott blies dem Menschen seinen Odem ein»: Siehe Hinweis zu S. 45.

243

«Du gleichst dem Geist»: «Faust» I, Vers 512.

251

der Stammvater Tuisto: «Celebrant carminibus antiquis, quod unum apud illos memoriae et annalium genus est, Tuistonem deum terra editum, ei filium Mann-um originem gentis conditoremque.» (In alten Liedern – das ist die einzige Art ihrer Überlieferung und Geschichte – feiern sie [die Germanen] den Gott Tuisto, einen Sohn der Erde. Ihm schreiben sie einen Sohn Mannus zu, den Stammvater und Begründer des Volkes.) Cornelius Tacitus, de origine et situ Germanorum, 2.

252

«Wer nicht verläßt»: Siehe Hinweis zu S. 21. 252 «Er muß wachsen»: Joh. 3, 30.

 

Die Hochzeit zu Kana: Joh. 2, 1-11.

255

Aus den öffentlichen Vorträgen: In München hatte Rudolf Steiner öffentlich am 29. und 30. Oktober und 1. November 1906 über die Themen «Wie begreift man Krankheit und Tod?», «Kindererziehung im Lichte der Theosophie» und «Blut ist ein ganz besonderer Saft» gesprochen. – Die in Berlin bzw. in Köln über die gleichen Themen gehaltenen Vorträge sind in GA 55 «Die Erkenntnis des Übersinnlichen in unserer Zeit und deren Bedeutung für das heutige Leben» enthalten.

258

an das Goethe-Wort: «Faust» II, Vers 6275 f.


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259

«Ich und der Vater sind eins»: Joh. 10,30.

 

«Blut-Rubikon»: «Den Rubikon überschreiten» sagt man von einem folgenschweren Schritt, wie es Cäsars Übergang über den oberitalienischen Fluß Rubikon (Rubico) im Jahre 49 v.Chr. war, durch den der Bürgerkrieg ausgelöst wurde.

261

Elias von den Raben versorgt: 1. Könige 17, 4 und 6.

 

die Boten Wotans: Hugin (Gedanke) und Munin (Gedächtnis).

 

in dem Barbarossa schlummert: Die Sage, wonach der Kaiser nicht gestorben ist, sondern im Kyffhäuser oder im Untersberg schlummert, bezieht sich eigentlich auf den Enkel Barbarossas, Friedrich II., wurde aber vom Volk auf Friedrich I. Barbarossa übertragen. Die Raben fliegen um den Berg, bis das Goldene Zeitalter anbricht, in dem Barbarossa wieder das Reich regieren wird.

 

Mabel Collins: Siehe Hinweis zu S. 45.

 

Löwe aus dem Stamme Juda: 1. Mos. 49, 9; 1. Makk. 3, 4.

263

die Stelle im Johannes-Evangelium: Joh. 1, 17.

263f.

«Eure Väter haben Manna gegessen»: Joh. 6, 49-51.

264

ägyptische Finsternis: 2. Mos. 10, 22

265

nicht nur das Land gemeint: 3. Mos. 18, 3; 4. Mos. 14, 9; Jos. 5, 9; Jes. 19 und 20; Klagel. 5, 6 u. a.

266

Der Gott Jehova spricht zu dem Volke: 2. Mos. 20, 1-3.

 

Das Volk machte sich aber doch ein Bild: 2. Mos. 32, 1-35.

267

Erwürgung der ägyptischen Erstgeburt: 2. Mos. 12, 1-51. daher die Worte: Siehe Hinweis zu S. 220.

267f.

Als die Kinder Israel murrten: 2. Mos. 16, 1-30.

268 Man hu: GA 94, Bild S. 317
 

«Und Gott blies ihm ein den lebendigen Odem»: Siehe Hinweis zu S. 45.

269

«Eure Augen werden aufgetan»: 1. Mos. 3, 5.

269f.

«Eure Väter haben Manna gegessen»: Siehe Hinweis zu S. 263f.

270

«Ich bin das Brot des Lebens»: Joh. 6, 48.

 

Als das jüdische Volk nahe daran war: 2. Mos. 32, 9-10.

270 Moses nimmt das Opferblut: 2. Mos. 24, 6-8.
 

«Wer mein Fleisch isset»: Joh. 6, 56.

271

Paracelsus sagt: Siehe Hinweis zu S. 25.

272

Deshalb nannte Paracelsus den Cholerakranken einen Arsenikus: «Daraus entspringt, daß ihr nicht sollen sagen, das ist Cholera, das ist Melancholia, sondern


GA 94 – Kosmogonie
Seite 318

  das ist Arsenikus, das ist Aluminosum; also auch der ist Saturni, der ist Martis, nicht der ist melancholise, der ist cholerae. Dan ein Teil ist des Himels, ein Teil ist der Erden und in einander vermischt wie Feuer und Holz, da jedweders seinen Namen verlieren mag; dan es sind zwei Ding in einm.» Aus «Paragranum», Gesamtausgabe der medizinischen Werke, herausgegeben von Sudhoff, München–Berlin 1922–33, Band 8, S. 74.
 

Gleichnis vom Weinstock und den Reben: Joh. 17, 1-6. Hochzeit zu Kana: Siehe Hinweis zu S. 252.

273

wo die Kreuzigung Christi geschildert wird: Joh. 19, 25-27.

275

«Wer nicht verlässet»: Siehe Hinweis zu S. 21.

 

Bei Lukas steht: Luk. 1, 35.

 

«Ich und der Vater sind eins»: Siehe Hinweis zu S. 259.

276 der Fünftausend: Matth. 14, 15-21; Mark. 6, 35-44; Luk. 9, 12-17; Joh. 6, 5-13.
279

Daher das Wort: Siehe Hinweis zu S. 77.

282

das Herabfahren des Geistes als Taube: Joh. 1, 32.

285

Budhiplan: Welt der Vorsehung.

 

Mentales: Mentalwelt, Devachan, geistige Welt.

286

Alles Vergängliche: Siehe Hinweis zu S. 32.

 

Schon in «Lucifer-Gnosis» ist darauf hingewiesen worden: In der Zeitschrift «Lucifer-Gnosis» erschien ab Oktober 1905 (Nr. 29) die Aufsatzfolge «Die Stufen der höheren Erkenntnis». Die angeführte Darstellung findet sich in GA 12 im Kapitel «Die Imagination».

289

«In Lebensfluten, im Tatensturm»: «Faust» I, Verse 501–509.

290

Kausalleib: Extrakt des Äther- und Astralleibes, den der Mensch von Erdenleben zu Erdenleben weiterträgt. Vgl. Vortrag Leipzig am 3. Juli 1906, S. 149f. in diesem Band; ferner die Fragenbeantwortung zum Vortrag Heidelberg am 3. Februar 1907, in «Das christliche Mysterium», GA 97.

291

«Eli, Eli, lama sabachthani»: Matth. 27, 46; Mark. 15, 34. «Sabachthani» meistens übersetzt mit «verlassen». Ähnlich lautender Ausdruck «Shevachthani» gleich «erhöht» oder «verherrlicht». Vgl. «Das Matthäus-Evangelium», GA 123, 12. Vortrag.

296

Speisung der Fünftausend: Siehe Hinweis zu S. 276.

299

«Ich habe euch noch viel zu sagen»: Joh. 16, 12.

300

Helena Petrowna Blavatsky, 1831–1891.