Impfung gegen spirituelle Entwicklung – noch weit weg?

Impfung gegen spirituelle Entwicklung – noch weit weg?

Beitragvon Christina » 8. Mär 2010 14:20

Zitat: »Ich habe Sie darauf hingewiesen, daß ja freilich die Menschenleiber sich so entwickeln werden, daß in ihnen gewisse Spiritualitäten Platz finden können, daß aber der materialistische Sinn, der sich immer mehr ausbreiten wird durch die Anweisungen der Geister der Finsternis, dagegen arbeiten und mit materiellen Mitteln dagegen kämpfen wird. Ich habe Ihnen gesagt, daß die Geister der Finsternis ihre Kostgeber, die Menschen, in denen sie wohnen werden, dazu inspirieren werden, sogar ein Impfmittel zu finden, um den Seelen schon in frühester Jugend auf dem Umwege durch die Leiblichkeit die Hinneigung zur Spiritualität auszutreiben. Wie man heute die Leiber impft gegen dies und jenes, so wird man zukünftig die Kinder mit einem Stoff impfen, der durchaus hergestellt werden kann, so daß durch diese Impfung die Menschen gefeit sein werden, die Narrheiten des spirituellen Lebens nicht aus sich heraus zu entwickeln, «Narrheiten» selbstverständlich im materialistischen Sinne gesprochen.«
[Rudolf Steiner in: »Die spirituellen Hintergründe der äußeren Welt – Der Sturz der Geister der Finsternis«, GA 177, 13. Vortrag Dornach vom 27. Oktober 1917]

Die Vorstellung, daß so etwas geschieht oder geschehen könnte, ist wirklich entsetzlich. Die Frage aber ist: Auf welche Art und Weise könnte eine solche »Impfung« stattfinden und wenn dann, wie könnten wir es bemerken, bevor es zu spät ist? Denn – freiwillig werden wir sicherlich nicht informiert über derartige Vorgehensweisen. –
Die jüngste weltweite Impfkampagne wegen angeblich eminent gefährlicher Viren, die enorme Produktion an Impfstoffen, die mit allen möglichen Mitteln unters Volk und an den Mann (und das Kind) gebracht werden müssen, lassen nochmals aus ganz anderer Sicht aufhorchen … Wie seht ihr das alles und was denkt ihr dazu?
Viele Grüße, Christina
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Re: Impfung gegen spirituelle Entwicklung – Antwort von Andr

Beitragvon fvn-rs » 19. Mär 2010 09:01

Liebe Christina
Ich sehe eine gewisse Gefahr darin, dass man solche Darstellungen Steiners als furchteinflüssende Horrorvisionen liest. Dies war sicher nicht das Ziel und man sollte meiner Meinung nach versuchen, jeweils den begrifflichen Inhalt solcher Passagen zu erfassen.

Es gibt aber durchaus Parallelen zu unserem medizinischen Alltagsleben, welche solche in dem Zitat erwähnte Tendenzen aufweisen. Beispielsweise werden unsere Kinder heute in der Regel gegen Kinderkrankheiten geimpft. Diese Krankheiten stellen aber wichtige Momente in der Kindheit dar. Nicht zuletzt die Überwindung derselben beinhaltet eine Selbstbestätigung. Das Kind erlebt seine Möglichkeiten, eine Krankheit durchmachen und überwinden zu können. Impfungen gegen Kinderkrankheiten sind meiner Meinung nach eine Entmündigung. Sie verläugnen menschliche Fähigkeiten.

Solchen Charakter, den Menschen in seiner Schwäche erhalten zu wollen, statt ihn in seinen Fähigkeiten zu betreuen und zu unterstützen, findet sich in verschiedenen Bereichen in der heutigen Medizin. Auseinandersetzungen mit dem Menschenbild, welches dahintersteckt, sind sehr wertvoll! Vielleicht hast du ja Lust dich darin zu versuchen und es hier vorzustellen?
Liebe Grüsse Andrey
fvn-rs
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Re: Impfung gegen spirituelle Entwicklung – noch weit weg?

Beitragvon Christina » 22. Mär 2010 13:31

Lieber Andrey,
wie tröstlich könnte Deine Antwort doch sein – ginge es nur um (wenn auch schreckliche) Visionen. … Jedoch – wir brauchen tatsächliche keine »furchteinflössenden Horrorvisionen« erzeugen, ist dieser Horror doch ganz real schon seit Menschengedenken zuhauf in der Wirklichkeit angekommen …

Ich gebe Dir recht, allein Angst und Furcht zu erzeugen war niemals Intention, geschweige denn Ziel Rudolf Steiners. Wäre es so, wären auch alle Warnungen, die je (auch von ihm) ausgesprochen wurden, ad absurdum zu führen. Angst- und Panikmache entspringt eigentlich eher der Werkzeugkiste jener Finsterniskräfte, die damit die LÄHMUNG in Bewußtheit und Tatkraft von Menschen oder ganzen Völkern erzeugen wollen.

Es geht also NICHT darum, Angst und Schrecken zu verbreiten und Panik entstehen zu lassen. Es geht um den wachen und bewußten Umgang mit durchaus möglichen Gefahren, es geht darum, diesen beizeiten entgegenzutreten. Das wiederum läßt sich nun mal nicht erreichen mit Vogel-Strauß-Politik nach dem Motto »nicht sein kann, was nicht sein darf«. Und so gesehen ist das von mir angesprochene Thema nicht nur ein medizinisches sondern vielmehr auch ein politisches, ein die gesamte Menschheitsentwicklung berührendes Thema.

Natürlich hast Du Recht, wenn Du hier darauf aufmerksam machst, daß Kindern durch die allfälligen und verordneten Impfungen von vorneherein schon die Chance für sehr wichtige Möglichkeiten in der persönlichen Entwicklung genommen werden; d.h. erst dann, wenn ein Kind die betreffende Krankheit auch tatsächlich durchzumachen hätte (die Krankheit bekommt ja nicht jeder zwangsläufig!), könnte es diese – für das jeweilige Kind ganz persönlich notwendigen – Entwicklungsschritte auch durch Überwindung der Krankheit erreichen und damit gestärkt in seinem weiteren Leben voranschreiten.

Und auch in diesem Punkt stimme ich Dir zu: Impfungen verleugnen nicht nur die Fähigkeiten des Menschen, auf einer viel bewußteren Ebene und auf bewußtere Art und Weise mit Krankheit umgehen zu können. Trotz einer gewissen Brisanz auch hierin will ich an dieser Stelle noch gar nicht auf die äußerst umstrittene Wirksamkeit von Impfungen samt ihren oft totgeschwiegenen Nebenwirkungen eingehen. Wer das jedoch aus eigener Verantwortlichkeit aufgreifen will, der möge sich auf den Weg machen …

Die von Dir zu Recht angesprochene Entmündigung wird (auch ohne Horrorvision) zur ernsthaften Bedrohung, wenn die angestrebte Möglichkeit zur Zwangsimpfung per Gesetz Wirklichkeit geworden ist! Dann wird niemand mehr selbst für sich oder seine Kinder in Freiheit entscheiden können, welchen Weg er in diesen Dingen einschlagen will. Dann ist dieser Zug auch erst einmal abgefahren – und die Schleusen sind geöffnet für weitere Verfahren, wie ich sie mit der oben zitierten Aussage Rudolf Steiners bereits angesprochen habe …

Die eigentliche, von Dir angesprochene Gefahr liegt also weniger darin, Horrorvisionen in etwas hineinzulesen, sondern darin, echte Bedrohungen durch den Kopf im Sand NICHT zu erkennen und im folgenden dann entsprechend NICHT oder nicht mehr handeln zu KÖNNEN!

Wie so oft im Leben (und nicht nur in der Erziehung) ist es wesentlich, MIT der Gefahr leben zu lernen, um eben nicht IN der Gefahr dann umzukommen. Wie aber ist das möglich? Der allererste und entscheidenste Schritt hierzu ist: Information! Informieren, informieren, informieren, damit man nicht einschläft! DAS ist in Rudolf Steiners Sinne! »Wissen ist Macht!« – nicht umsonst haben die Mächtigen dieser Welt ein so großes Interesse an der Verdummung des Volkes!

Ganz in diesem Sinne wünsche ich Dir, Andrey, und allen Lesern ein reges und wachsames Interesse an den Geschehnissen in der Welt, wünsche auch in diesem Sinne jetzt schon ein frohes »Auferstehungsfest«.
Herzlichst, Christina

P.S. Danke für Deine Anregung zur Auseinandersetzung hinsichtlich des hinter der heutigen Medizin stehenden Menschenbildes. Gerne komme ich zu einem späteren Zeitpunkt darauf zurück. Vielleicht möchte sich aber an diesem (dann evtl neu zu eröffnenden) Thema auch der eine oder andere Leser beteiligen? Wenn ein Gespräch auch hierzu in Gang käme, würde mich das wirklich sehr freuen.
Christina
 
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